Bei der diesjährigen European Sustainable Energy Week (EUSEW) in Brüssel kamen Vertreter*innen aus Industrie, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um über Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige und gerechte Energiewende zu diskutieren.
In zahlreichen Sessions wurde deutlich: Beteiligung, Vertrauen und finanzielle Teilhabe sind zentrale Voraussetzungen dafür, dass die Energiewende schnell, sozial gerecht und lokal verankert umgesetzt werden kann. Besonders sichtbar wurde dies in einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Projekts Fast & Fair Renewables, die sich mit der Rolle von Governance, inklusiven Ansätzen und Öffentlichkeitsbeteiligung beschäftigte. Verschiedene Praxisprojekte berichteten dort von ihren Erfahrungen und zeigten, wie wichtig frühzeitige Einbindung, transparente Prozesse und faire Beteiligungsmodelle für die Akzeptanz und Umsetzung erneuerbarer Energien sind.
Transformati.on 2050 nutzte die Konferenz für den fachlichen Austausch mit unterschiedlichen Akteuren und brachte Erfahrungen aus den Projekten Koop Wind und Co-PED ein. Der Austausch hat erneut gezeigt, wie entscheidend gute Beteiligung und Verteilungsgerechtigkeit in Transformationsprozessen sind. Zugleich hat er uns in unseren Ansätzen und unserer Arbeit bestärkt: Die Energiewende gelingt dort besonders gut, wo Menschen vor Ort aktiv einbezogen werden und konkret von der Transformation profitieren können.
Alle Sessions können auf der Website der European Sustainable Energy Week angesehen werden.