Co-PED

Community-Based Cultural and Social Centres as Incubators for Positive Energy Districts

Im Rahmen des Driving Urban Transitions (DUT) Partnership geförderten Projektes Co-PED werden innovative Finanzierungs- und Organisationsmodelle für Energiegemeinschaften rund um Kultur- und Sozialzentren entwickelt. Kultur- und Nachbarschaftszentren sind oft eng in die lokalen Gemeinschaften integriert und können als Inkubatoren bei der Entwicklung von sogenannten Positive Energy Districts (PEDs) fungieren. Durch neue Organisations- und Kooperationsmodelle sollen darüber hinaus die Ungleichheiten zwischen Stadt und Land bei der Energieerzeugung überwunden werden und Anwohner befähigt werden, sich an Energieerzeugung, verantwortungsbewusstem Konsum und Entscheidungsprozessen zu beteiligen.

Die Kernziele des Projekts sind:

Stärkung von Kultur- und Sozialzentren
Entwicklung dezentraler, genossenschaftlicher Energiegemeinschaften durch innovative Organisations- und Finanzierungsmodelle. Das Projekt fördert eine enge Zusammenarbeit zwischen Energieerzeugern und Verbrauchern sowie zwischen ländlichen und städtischen Akteuren, um Ungleichheiten in der Energiewende zu adressieren.

Förderung von Gemeinschaftsbeteiligung
Demokratische Entscheidungsfindung, aktive Mitgestaltung und soziale Inklusion marginalisierter Gruppen werden gestärkt, um eine gerechte und inklusive Energiewende zu gewährleisten.

Politikempfehlungen
Bereitstellung praxisnaher Handlungsempfehlungen für lokale, nationale und europäische Entscheidungsträger, um ihre Rolle in der Energiewende zu stärken.

Das Co-PED Projekt besteht aus einem internationalen Konsortium aus Kultur- und Sozialzentren, Forschungseinrichtungen, zivilgesellschaftlichen Netzwerken und Energieunternehmen. Diese vielfältige Zusammenarbeit garantiert eine breite Perspektive und Expertise, um die transformative Rolle von Kultur- und Sozialzentren im Rahmen der Energiewende zu erforschen.

Für die angewandte Forschung werden acht Urban Living Labs in städtischen, peri-urbanen und ländlichen Kontexten etabliert. Diese Labs werden als Reallabore für kollaborative, adaptive und skalierbare Lösungen dienen, um nachhaltige Entwicklungen in ganz Europa zu fördern.